Geteiltes Deutschland

Groeben

Mahnmal am Gröbenufer in Berlin-Kreuzberg. Das Kreuz wurde von der Grünen-dominierten Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Kreuzberg beseitigt. Eine Frechheit sondergleichen! Inschrift auf dem roten Transparent im Hintergrund: "Wer die DDR angreift, wird vernichtet!"
Foto: Kriegsmann, Archiv: Rust

Manne

Der ehem. pol. Häftling Manfred Lehmann wollte bei der Steinmetzfirma Albrecht - Inh.: Gebr. Rüdiger - Kreuzberg Farbe kaufen zum Ausmalen der Schrift: Spontan stiftete ihm der Inhaber die Farbe. Wir ehem. pol. Häftlinge bedanken uns herzlich dafür.

Potsplatz

Berlin, Potsdamer Platz, Schandmauer und Panzersperren an der Sektorengrenze 1966 (Foto: Landesbildstelle Berlin)

BrandbgTor

Sektorengrenze am Brandenburger Tor, 1966 (Foto: Landesbildstelle Berlin)

Luftaufn

Luftaufnahme des Brandenburger Tors mit Verlauf der Schandmauer 1966 (Foto: Landesbildstelle Berlin)

Luftaufn2

Luftaufnahme des Brandenburger Tors um 1980 Richtung Osten (Foto: Unbekannt)

Moedlareuth Grenzturm

Aufnahmen des Grenzlandmuseums Mödlareuth, 2001. Die innerdeutsche Grenze verlief mitten durch das Dorf.

Mauer Panzersperre

Grenzlandmuseum Hötensleben, südlich Helmstedt: Panzersperren und Vorderlandmauer.

Kranz

Dieses ap-Foto erschien in mehreren Tageszeitungen am 14. August 2001: Ein Mitglied der "Vereinigung der Opfer des Stalinismus" zertrampelt einen Kranz der PDS: "Die Mörder legen für die Ermordeten einen Kranz nieder, das ist eine Schande!" Im Hintergrund (in Häftlingskleidung): Gustav Rust.

Verhaftung

Anläßlich des 40. Jahrestages des Mauerbaus, am 13. August 2001, entfernte der mehrmalige pol. Häftling und Christ, Alexander W. Bauersfeld, zwei Kränze der SED/PDS von der Gedenkstätte Bernauer Straße und wurde von der Polizei brutal weggeschleppt, an den Stadtrand gekarrt und dort abgesetzt. Aufgrund der Proteste der Opferverbände entschuldigte sich einige Tage später der Leiter der Berliner Schutzpolizei. Der Stiefvater des auf Bauersfeld Einredenden, Wilhelm Zinke, wurde anläßlich der Unruhen vom 16. und 17. Juni 1953 verschleppt, und nach 1,5 Jahren im Zuchthaus Brandenburg/Havel ("Gläserner Sarg") erschlagen und heimlich verbrannt!

Gedenk

Während der Freß-und Saufgelage anläßlich des Tages der Wiedervereinigung, um den 3. Oktober 2001, wurde die Gedenkstätte für einen geringen Teil der Opfer von Mauer und Stacheldraht, Ebert/Ecke Scheidemannstr., am Reichstag, geschändet. Als ich Anzeige erstatten wollte, bekam ich von einem Polizisten zu hören, daß dies keinen Straftatbestand darstellt! Die Aufnahme der Anzeige wurde verwehrt!

Gueffroy

Chris Gueffroy, letztes, am 5.2.1989 ERSCHOSSENES, Opfer der Schandmauer (Foto: "BZ" von 12.11.1992).

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